RADFAHREN IN DER TOSKANA – STRECKEN

Dank der schönen Landschaft, der zahlreichen Parks und Naturoasen sowie der bezaubernden Strände mit anschließenden Pinienwäldern eignet sich das Tourismusresort Poggio all’Agnello ideal als Ausgangspunkt für den Fahrradtourismus in der Toskana. Hier finden Sie einige Strecken, die für Straßenfahrräder und Mountainbikes geeignet sind, und auf denen Sie die schöne Landschaft der Etruskischen Küste entdecken können.

TREKKING-URLAUB IN DER TOSKANA – POGGIO ALL’AGNELLO

Das Gebiet der Etruskischen Küste in der Toskana hat vor allem für Trekkingbegeisterte und Spaziergänger viel zu bieten: Strände mit feinstem Sand, Naturoasen, Waldparks und unberührte Naturlandschaften laden zum Wandern und Verweilen ein.

DER PARK VON POGGIO NERI – SASSETTA (LI)

Der Park von Poggio Neri ist ein beliebtes Ziel von Trekkingbegeisterten. Der Park besteht aus einem großen Wald mit ca. 700 Hektar, in dem vor allem Kastanien und Steineichen wachsen, und der mit unzähligen Strecken ausgestattet ist, auf denen es sich gut wandern, mountainbiken und reiten lässt. Entlang des Weges treffen Sie auch auf einige ausgestattete Picknick-Bereiche und Wasserquellen zum Nachfüllen Ihrer Trinkflasche. Der Park verfügt auch über einen Pfad, der eigens für Personen mit Behinderung angelegt wurde, damit alle Menschen diese bezaubernde Naturschönheit gleichermaßen nutzen und bestaunen können.

DAS VORGEBIRGE VON PIOMBINO – PIOMBINO (LI)

Das Vorgebirge von Piombino bietet interessante Trekkingstrecken, die durch mediterrane Wälder und am Meer vorbeiführen. Der Wanderpfad beginnt in der Nähe von Populonia und bietet oft Ausblicke auf die Küste und das schöne Meer mit der Insel Elba am Horizont. In der warmen Jahreszeit ist es möglich, in einer der zahlreichen Buchten (besonders berühmt ist die „Buca della Fate“ – Feenbucht) zu baden und das kristallklare Wasser zu genießen. Die Strecke endet nach ca. 8 km in der Nähe des bewohnten Zentrums von Piombino (Ortschaft Salivoli).

DER PARCO ARCHEOMINERARIO DI SAN SILVESTRO – CAMPIGLIA MARITTIMA (LI)

Der Archäologie-Bergbaupark in San Silvestro bietet sich ideal für Spaziergänge inmitten von Kultur, Archäologie und Natur an. Die Strecken, die durch den Park gehen, verbinden die Museen, antike Gruben, mittelalterliche Ortschaften und archäologische Funde sowie die Reste der einstigen mittelalterlichen Festung Rocca di San Silvestro miteinander. Am Eingang wird ein Eintrittsgeld verlangt und es ist möglich, den Park in Begleitung eines Führers zu besuchen.

DER PARCO COSTIERO DELLA STERPAIA – PIOMBINO (LI)

Der Küstenpark besteht aus Wald- und Küstenzone. Letztere verfügt über charakteristische Dünen mit feinstem Sand. Gelegen ist der Park am Küstenstrich zwischen Piombino und Follonica. Entlang des Küstenbereichs finden sich für die Gegend typische Aussichtstürme, die uns an antike Zeiten denken lassen. Der Park Sterpaia eignet sich ideal für Spaziergänge und Mountainbike-Touren: Durchstreifen Sie die Wälder mit jahrhundertealten Eichen und gönnen Sie sich gleichzeitig ein Bad im kristallklaren Wasser des Golfs von Follonica, der von der Naturlandschaft der livornesischen Maremma gekennzeichnet ist. Dank der Reinheit des Wassers und der Ausstattung für Badegäste wurde an diese Strände für viele Jahre die „Blaue Flagge“ (Ökozertifikat) verliehen.

PARCO NATURALE DI MONTIONI – SUVERETO (LI) UND ANDERE GEMEINDEN

Der Naturpark von Montioni ist in wenigen Autominuten vom Poggio all’Agnello aus erreichbar und befindet sich zwischen Massa Marittima und Suvereto. Der Park von Montioni erstreckt sich auf circa 6.000 Hektar und ist durch die sanften grünen Hügel gekennzeichnet, auf denen Stein-, Zerreichen und andere mediterrane Pflanzen- und Baumarten vorkommen. Des Weiteren verfügt das Gebiet über wichtige geschichtliche Zeugnisse. Hier wurde einst Kohle hergestellt und es können auch heute noch Reste von alten Bergbauwerken besichtigt werden. Im Park gibt es viele Strecken, die für Spaziergänger, Radfahrer (Mountainbikes) und Reiter gleichermaßen geeignet sind. Beobachten Sie die reiche Fauna dieser Gegend, wie Damhirsche, Rehe, Wildschweine und zahlreiche Vogelarten. Es gibt auch eine Gaststätte auf dem Gelände des Parks (Restaurant „La Foresta“, Ortschaft Montioni).

Suvereto – Suvereto (LI)

Die Umgebung von Suvereto, bestehend aus landwirtschaftlichen Betrieben und Wäldern (Eichen und Korkeichen), bietet interessante Ausflugsmöglichkeiten in einer gemischten Kultur- und Naturlandschaft entlang der berühmten Weinstraße an der Etruskischen Küste. Die Gegend von Suvereto ist nicht nur für ihren Wein (Doc Val di Cornia) bekannt, sondern auch für sein exzellentes Olivenöl Extravergine, das in den vielen Ölpressen der Gegend gewonnen wird. Spaziergänge werden hier durch Pausen mit Verkostungen von Wein, Öl und typischen Gerichten begleitet. Außerdem ist es möglich, Weinkeller und Ölmühlen direkt zu besichtigen. In manchen Fällen ist es notwendig, eine solche Besichtigung vorher zu reservieren.

An der Rezeption erhalten Sie die Kontaktdaten für spezialisierte Führungen sowohl für Trekking- als auch für Radfahrtouren. Für Familien und/oder Gruppen.

ÖNOGASTRONOMISCHE STRECKEN AN DER ETRUSKISCHEN KÜSTE IN DER TOSKANA

Das Gebiet der Etruskischen Küste eignet sich besonders für den Anbau von Weinreben, wie die folgenden Weine beweisen: Bolgheri Doc, Montescudaio Doc, Val di Cornia Doc und Doc Elba. Die Begeisterung für Wein lässt sich natürlich ideal mit jener für andere, typische Produkte verbinden, wie etwa dem Olivenöl aus den verschiedenen Olivenhainen (mit Moraiolo, Leccino und anderen autochtonen Sorten), welche die Hügel mit dem günstigen Mittelmeerklima bedecken.

Verschiedene önogastronomische Strecken schlängeln sich entlang der Etruskischen Küste durch mittelalterliche Städte, die geschichtlich Sehenswertes, aber auch kulinarische Köstlichkeiten bieten: Toskanische Rezepte, die an der Etruskischen Küste eine perfekte Verbindung aus Meer (livornesische Fischsuppe, Zahnbrasse, Schalentiere und Nudeln mit Tintenfischsauce) und Land (Fleisch vom Chianina-Rind, Wildfleischgerichte, im Besonderen Gerichte mit Wildschwein) ergeben kann man hier allerorten genießen

Etruskische Küste: toskanische Küche und eine Reihe von önogastronomischen Vorschlägen zum Probieren und Verkosten

STRECKEN MIT DEM AUTO UND MOTORRAD

Das Hinterland der Etruskischen Küste bietet verschiedene Strecken inmitten der toskanischen Naturlandschaft, die mit dem Motorrad abseits von überfüllten Hauptstraßen befahren werden können und vorbei an jahrhundertealten Wäldern, Burgen und wunderschönen Kunststädten führen.

MOTORRADTOUR VOM POGGIO ALL’AGNELLO NACH SAN GIMIGNANO KM 111 (HINFAHRT), TAGESAUSFLUG

Abfahrt vom Poggio all’Agnello, Durchfahrt durch Venturina und Weiterfahrt Richtung Suvereto. Von Suvereto die Strecke des Flusstals Cornia Richtung Norden entlang fahren, Richtung Montescudaio, wenn Sie in der Ortschaft Casino di Terra ankommen, fahren Sie weiter Richtung Volterra und San Gimignano. Wir empfehlen eine Rast in Volterra. Genießen Sie diese wunderschöne Stadt etruskischen Ursprungs! Weiter geht es ca. 30 km lang durch die grüne Landschaft bis nach San Gimignano. Diese Stadt ist aufgrund ihrer mittelalterlichen, bis heute unveränderten Struktur bekannt. Für die Rückfahrt kann eine Alternativstrecke (circa 120 km) gewählt werden: Sie kommen an Colle Val d’Elsa, Casole d’Elsa und Castelnuovo di Val di Cecina vorbei und entdecken auf diese Weise weitere, noch nicht von der Hinfahrt bekannte Panoramastellen zwischen den Wäldern und Hügeln der Toskana. Für diese Strecke empfehlen wir eine Rast in dem malerischen Ort Castelnuovo di Val di Cecina. Diese Fahrtvariante ist auf einer sehr kurvigen Strecke gelegen und richtet sich dementsprechend an geübte, sportliche Motorradfahrer.

MOTORRADTOUR VOM POGGIO ALL’AGNELLO NACH SAN MONTESCUDAIO 71 KM (HINFAHRT), TAGESAUSFLUG

Abfahrt vom Poggio all’Agnello, Sie fahren durch Venturina und nun weiter Richtung Suvereto. Dies ist auch eine erste mögliche Etappe, die zum Ausruhen im mittelalterlichen Städtchen oder in einem der Weinkeller und Ölmühlen des Gebiets zur Verkostung der Produkte einlädt. Jetzt geht es nach Norden Richtung Sassetta und danach nach Castagneto Carducci auf einer Panoramastraße, die in parallel zur ca. 5-6 km entfernten Küste verläuft. Von Castagneto Carducci kehrt man zurück Richtung Ebene und danach Richtung Bibbona. Dort angekommen beginnt das Bergauffahren Richtung Montescudaio über den Hügelkamm, parallel zur Etruskischen Küste gelegen. Nach der Besichtigung von Montescudaio, von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf das Meer genießt, kann man für die Rückfahrt auch Richtung Küste hinabfahren. Man kommt an Cecina und weiter südlich an San Vincenzo vorbei (Strecke von ca. 48 km Länge).

Die vorgenannten Strecken eigenen sich natürlich auch für jene, die lieber im Auto fahren wollen.